Fruktoseintoleranz München – natürlich behandeln
Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall nach Obst, Süßigkeiten oder fruktosehaltigen Lebensmitteln? Dahinter kann eine Fruktoseintoleranz stecken.
In meiner Praxis betrachte ich die Fruktoseintoleranz nicht isoliert, sondern ganzheitlich im Zusammenhang mit Darmflora, Darmschleimhaut, Ernährung sowie Nervensystem & Stress.
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Was ist eine Fruktoseintoleranz (Fruktosemalabsorption)?
Bei einer Fruktoseintoleranz kann Fruchtzucker im Darm nicht richtig aufgenommen werden. Dadurch gelangt Fruktose in tiefere Darmabschnitte und wird dort von Darmbakterien vergoren. Dabei entstehen Gase und Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall.
Die Fruktoseintoleranz sollte nicht mit der seltenen erblichen Fruktoseintoleranz verwechselt werden.
Typische Symptome bei Fruktoseintoleranz
Im Darm
✓ Blähungen
✓ Völlegefühl
✓ Bauchschmerzen oder Krämpfe
✓ Durchfall
✓ aufgeblähter Bauch
✓ Darmgeräusche
Außerhalb des Darms
✓ Müdigkeit
✓ Konzentrationsprobleme
✓ depressive Verstimmungen
✓ Kopfschmerzen
Mögliche Ursachen einer Fruktoseintoleranz
Eine Fruktoseintoleranz entsteht häufig nicht durch eine einzelne Ursache. Mögliche Ursachen und begünstigende Faktoren sind:
Gestörte Darmflora (Mikrobiom)
Gereizte oder entzündete Darmschleimhaut
Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO)
Magen-Darm-Infekte
Antibiotika-Einnahme
Chronischer Stress
Erkrankungen von Leber oder Bauchspeicheldrüse
Genetische Veranlagung (sehr selten)
Auch unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten spielen eine Rolle: Fruktose wird vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt und oft in größeren Mengen aufgenommen, als der Darm verarbeiten kann. Da Fruktose und Sorbit häufig gemeinsam vorkommen, treten beide Unverträglichkeiten nicht selten zusammen auf.
Wie wird eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert?
In meiner Praxis arbeite ich zur Diagnostik unter anderem mit einem Atemtest. Dabei wird nach Einnahme einer Testlösung Wasserstoff (H2) und Methan (CH4) in der Atemluft gemessen.
Mehr zum Fruktoseintoleranz-TestWarum die Darmgesundheit eine wichtige Rolle spielt
Für mich stellt sich die Frage, warum der Darm bestimmte Zucker nicht mehr ausreichend verdauen kann. Deshalb betrachte ich in meiner Praxis nicht nur die Unverträglichkeit selbst, sondern auch mögliche zugrunde liegende Faktoren wie eine gestörte Darmflora, eine gereizte Darmschleimhaut, chronischen Stress oder eine Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO).
Eine Unverträglichkeit ist häufig nicht die eigentliche Ursache der Beschwerden, sondern ein Hinweis darauf, dass die Verdauung aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Wie sieht die Behandlung der Fruktoseintoleranz bei mir in der Praxis aus?
Ursachensuche mit der richtigen Diagnostik
Eine Fruktoseintoleranz steht selten für sich allein. Bevor ich eine Therapie plane, möchte ich verstehen, was in Ihrem Körper vorgeht und was Sie bisher schon versucht haben.
1
Erster Termin
Beim ersten Termin beurteile ich Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte und bereits vorhandene Befunde. Grundlage sind ein ausführliches Anamnesegespräch, Ihr 7-seitiger Gesundheitsfragebogen und eine körperlich-seelische Untersuchung.
2
Gezielte Diagnostik
Daraus leite ich ab, welche weiterführende Diagnostik in Ihrem Fall sinnvoll ist. Das kann je nach Beschwerden zum Beispiel ein Fruktose-Atemtest, ein SIBO-Atemtest oder eine Stuhldiagnostik sein. Nicht jeder braucht jeden Test.
3
Befundbesprechung & Therapiestart
Sobald die Ergebnisse vorliegen, besprechen wir sie ausführlich. Ich erkläre Ihnen, was die Befunde für Ihre Beschwerden bedeuten, und wir starten mit dem ersten Teil Ihrer Darmtherapie.
Wie Ihre Darmtherapie im Detail aufgebaut ist, sehen Sie weiter unten. Wenn Sie genau wissen möchten, wie der Ersttermin abläuft, finden Sie alle Informationen unter Ersttermin & Ablauf.
Ihre individuelle Darmtherapie umfasst sechs Bausteine
Die Bausteine Ihrer Darmtherapie greifen ineinander und werden auf Ihre Beschwerden, Befunde und persönliche Situation abgestimmt:
Ernährung & Umsetzung
Individuell und alltagstauglich, mit begleitenden Arbeitsunterlagen
Mikrobiom & Verdauungsorgane
Darm entlasten, Darmflora regulieren und Verdauung optimieren
Medikamentenplan
Individuell angepasste Naturheilmittel und Mikronährstoffe
Darm-Hirn-Achse & Stressregulation
Entspannung und Regeneration über den Vagusnerv
Therapeutische Verfahren
Z. B. Bauchmassage, Atemtherapie, Cranio-Sakrale-Osteopathie, Viszerale Osteopathie, Injektionen und Infusionen
Individuelle Begleitung
Kontinuierliche Betreuung bei allen Folgeterminen
Damit Sie zwischen den Terminen nicht allein sind, erhalten Sie zu jedem Termin ein Modul Ihres persönlichen Modulhefts mit Ernährungswissen, Übungen und Alltagstipps, abgestimmt auf Ihre aktuelle Therapiephase.
Was hinter den einzelnen Bausteinen steckt, lesen Sie unter Darmtherapie in München →
Manchmal ist der Darm nicht die einzige Ursache
Hormonelle Störungen
Schilddrüse, Geschlechtshormone, Nebennierenschwäche
Andere Erkrankungen
Autoimmunprozesse, Allergien, Infektanfälligkeit, Migräne, Endometriose
Nährstoffmängel
Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße, Fette als Baustoff für den Körper
Muskuläre Ursachen
Zwerchfell, Wirbelsäule, Kiefergelenk, Becken, Ischias
Störfelder
Narben, abgestorbene Zähne, chronische Nasennebenhöhlenentzündungen
Häufige Fragen zur Fruktoseintoleranz
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