Nervenschmerzen & Neuralgien München – naturheilkundliche Therapie

Bei Nervenschmerzen sind die Nervenstrukturen selbst geschädigt oder erkrankt. Unser Körper schickt Reize als Impuls von Nervenzelle zu Nervenzelle oder zu Körperzellen weiter – hierbei kann es zu Störungen durch akute oder chronische Nervenschädigungen kommen.

Wichtig: Bei „normalen“ Schmerzen sind die Nerven selbst nicht erkrankt, sondern leiten nur die Schmerzinformation weiter. Bei Nervenschmerzen hingegen sind die Nervenstrukturen selbst geschädigt.

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Nervenschmerzen Frau Naturheilkunde

WELCHE URSACHEN KÖNNEN NERVENSCHÄDEN HABEN?

  • Nervenzellen können zerstört werden durch Kälte, Hitze, Strom
  • Nervenfasern (Axone) werden durchtrennt durch Unfälle, Operationen, Piercings
  • Nerven werden minderversorgt durch Durchblutungsstörungen oder Nährstoffmangel
  • Nerven können komprimiert werden durch Blutergüsse, Abszesse, Muskelverspannungen, Skoliose, Entzündungen
  • Nervenzellen werden vergiftet durch Alkohol, Tiergifte, Toxine von Erregern
  • Nerven werden vom Immunsystem angegriffen bei Autoimmunerkrankungen, z. B. Multiple Sklerose

WAS SIND DIE SYMPTOME EINER NEURALGIE ODER VON NERVENSCHMERZEN?

Am Anfang kommt es je nach Schädigung der Nerven erst zu Schmerzen oder zu Ausfallerscheinungen:

Punktueller Schmerz

genau an einem Punkt lokalisierbar

Ziehender Schmerz

Anfang und Ende bekannt, meist entlang eines Nervenstrangs – z. B. Ischiasschmerzen von der Hüfte bis in den Zeh

Fortlaufender Schmerz

Lokalisation bekannt, Ursprung nicht immer – z. B. Handgelenkschmerzen von der Halswirbelsäule

Elektrisierender Schmerz

wie ein Stromschlag, einmalig oder mehrfach hintereinander

Phantomschmerz

bei Amputationen sendet das Gehirn weiterhin Schmerzimpulse für den nicht mehr vorhandenen Körperteil

Parästhesien

Brennen, Nadelstiche, Kribbeln, Taubheitsgefühl – kommen und gehen oder dauerhaft

WELCHE ERKRANKUNGEN ZÄHLEN ZU DEN NEURALGIEN?

Ischiasschmerzen

Der Ischias beginnt an der Hüfte und geht bis zum kleinen Zeh. Es kann zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schmerzen bis hin zu Lähmungen kommen – u. a. durch Bandscheibenvorfall, Wirbelsäulenverkrümmung, Steißbeinverletzungen oder Beinlängendifferenzen.

Trigeminusneuralgie

Der dreigeteilte Trigeminusnerv versorgt Gesicht und vordere Schädeldecke. Schmerzen können durch Berührung, Kauen oder Luftzug ausgelöst werden – einzeln elektrisierend oder als Attacken über mehrere Minuten bis Wochen.

Karpaltunnelsyndrom

Der Nervus medianus wird komprimiert – Kribbeln, Taubheit und Schmerzen vor allem nachts. Ursachen können Diabetes, Übergewicht oder Schwangerschaft sein.

Bandscheibenvorfall

Die hervortretende Bandscheibe komprimiert einen Nerv einseitig oder beidseitig – je nach Lokalisation kann es von Kribbeln bis zu Lähmungen kommen.

Weitere Neuralgien: Facialisneuralgie, Intercostalneuralgie, Polyneuropathie, Clusterkopfschmerzen – im Grunde immer, wenn ein Nerv betroffen ist.

WIE KANN DIE NATURHEILKUNDE BEI NERVENSCHMERZEN HELFEN?

In der Naturheilkunde wird immer ganzheitlich gearbeitet. Am wichtigsten ist die richtige Diagnose – ein Ischiasschmerz wird anders behandelt als eine Trigeminusneuralgie.

In meiner Praxis beginne ich mit einer ausführlichen Anamnese, dazu gehört mein Fragebogen sowie das persönliche Gespräch. Die körperliche Untersuchung und, wenn nötig, Laboruntersuchungen runden die Diagnosefindung ab.

Bei Neuralgien kombiniere ich meist verschiedene Therapien aus der Naturheilkunde:

Häufige Fragen zu Nervenschmerzen & Neuralgien

Nervenzellen können durch Kälte, Hitze oder Strom geschädigt werden, Nervenfasern durch Unfälle oder Operationen durchtrennt, Nerven durch Durchblutungsstörungen minderversorgt oder durch Blutergußsse, Muskelverspannungen oder Entzündungen komprimiert werden.

Je nach Schädigung punktuelle, ziehende, fortlaufende oder elektrisierende Schmerzen, aber auch Parästhesien wie Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl.

Schmerzen im Bereich des dreigeteilten Trigeminusnervs, der Gesicht und vordere Schädeldecke versorgt. Sie können durch Berührung, Kauen oder Luftzug ausgelöst werden – einzeln elektrisierend oder als Attacken über mehrere Minuten bis Wochen.

Der Ischias verläuft von der Hüfte bis zum kleinen Zeh. Es kann zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schmerzen bis hin zu Lähmungen kommen – unter anderem durch Bandscheibenvorfall, Wirbelsäulenverkrümmung oder Beinlängendifferenzen.

Am wichtigsten ist zunächst die richtige Diagnose – ein Ischiasschmerz wird anders behandelt als eine Trigeminusneuralgie. Danach kombiniere ich meist verschiedene Therapien wie Neuraltherapie, Dorntherapie, Cranio-Sacrale-Osteopathie oder Nährstofftherapie.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie unter Nervenschmerzen oder Neuralgien leiden und die Ursache besser verstehen möchten, unterstütze ich Sie gerne.

oder rufen Sie mich an: 089 99162033 · 0176 20015335