IMO München (Intestinal Methane Overgrowth) – verstehen & ganzheitlich behandeln
Wenn Verstopfung, Blähbauch und Gasbildung den Alltag dauerhaft belasten: Bei einer IMO kann die Verdauung dauerhaft verlangsamt sein. Viele Betroffene haben das Gefühl: „Mein Bauch wird immer träger.“
Bei einer IMO bilden bestimmte Mikroorganismen vermehrt Methangas im Darm. Dieses Methan kann die Darmbewegung verlangsamen und dadurch Beschwerden verstärken.
Die guten Tage werden weniger – die belastenden Tage nehmen zu.
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WAS SIND DIE URSACHEN EINER IMO?
IMO steht für „Intestinal Methane Overgrowth“. Dabei bilden bestimmte Mikroorganismen vermehrt Methangas im Darm. Dieses Methan kann die Darmbewegung verlangsamen und dadurch Beschwerden wie Verstopfung, Blähbauch und Druckgefühl verstärken. IMO und SIBO treten häufig gemeinsam auf.
WELCHE SYMPTOME KÖNNEN BEI IMO AUFTRETEN?
- Verstopfung
- starker Blähbauch
- Druckgefühl
- Völlegefühl
- Gasbildung
- Bauchschmerzen
- Aufstoßen
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Brainfog
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Nicht jeder Mensch entwickelt die gleichen Beschwerden.
WELCHE URSACHEN KÖNNEN HINTER IMO STECKEN?
Aus meiner Praxiserfahrung häufig:
- gestörte Darmbewegung (MMC)
- Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO)
- Stress und Vagusnerv-Dysregulation
- Verdauungsschwäche
- Magensäuremangel
- frühere Infektionen
- Antibiotika
- hormonelle Dysregulation
- gestörte Ileozäkalklappe
Oft handelt es sich um ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN IMO UND SIBO?
SIBO
- bakterielle Fehlbesiedlung
- häufiger Durchfall
- Wasserstoffbildung
IMO
- vermehrte Methanbildung
- häufig Verstopfung
- verlangsamte Verdauung
Beides kann gemeinsam auftreten.
WARUM KANN DIE VERDAUUNG BEI IMO VERLANGSAMT SEIN?
Methangas kann die natürliche Darmbewegung beeinflussen. Dadurch kann die Verdauung träger werden und Nahrung langsamer weitertransportiert werden. Viele Betroffene erleben deshalb Verstopfung, Druckgefühl, starke Blähungen und das Gefühl, dass die Verdauung „feststeckt“.
WIE WIRD IMO DIAGNOSTIZIERT?
Ein erster Verdacht ergibt sich häufig aus den Beschwerden und der Anamnese. Zur Diagnostik nutze ich unter anderem Atemtests (Methan & Wasserstoff), funktionelle Stuhldiagnostik, Mikrobiomanalyse, Ernährungsanalyse und Laboranalysen.
Entscheidend ist dabei nicht nur der Nachweis von Methan, sondern die Frage: Warum konnte sich die Verdauung verlangsamen?
WIE SIEHT DIE NATURHEILKUNDLICHE DARMTHERAPIE BEI MIR IN DER PRAXIS AUS?
Bevor ich eine Therapie plane, möchte ich wirklich verstehen, was in Ihrem Körper vorgeht – und was Sie bisher schon versucht haben.
Beim ersten Termin schauen wir gemeinsam auf:
- Ihren 7-seitigen Multiple-Choice-Fragebogen – er gibt mir einen vollständigen Überblick über Ihre Gesundheit, weit über den Darm hinaus
- Ihr Ernährungstagebuch – denn nicht jede vermeintlich gesunde Ernährung passt zu jedem Körper
- Ihre Krankengeschichte und bisherigen Befunde
- Die körperlich-seelische Untersuchung – wie Sie sich bewegen, wie Sie atmen, wie Ihr Körper bei der Untersuchung reagiert
- Besprechung der weiterführenden Diagnostik: Darm Mikrobiom-Analyse, Sibo-Test oder Blutwerte …
Auf dieser Basis entwickle ich Ihre individuelle Therapie – abgestimmt auf Ihre Beschwerden, Ihre Befunde und Ihren Alltag.
Bevor ich eine Therapie plane, möchte ich wirklich verstehen, was in Ihrem Körper vorgeht – und was Sie bisher schon versucht haben.
Ihre individuelle Darmtherapie umfasst
- Ernährungstherapie – auf Basis Ihrer Befunde und Ihres Ernährungstagebuchs
- Naturheilmittel & Mikronährstoffe – pflanzliche Wirkstoffe, Vitamine, Mineralstoffe & Aminosäuren
- Mind-Body-Medizin – Stressregulation (Vagusnerv) und Unterstützung bei gesunden Gewohnheiten
- Körperliche Therapien – Cranio-Sakrale-Osteopathie, Viszerale Osteopathie, Bauchmassage, Atemtherapie
Warum ich bewusst strukturiert arbeite
In meiner über 12-jährigen Praxiserfahrung hat sich gezeigt: Der Körper kann nur eine begrenzte Anzahl therapeutischer Impulse gleichzeitig verarbeiten. Zu viel auf einmal überfordert – und verursacht mehr Stress als das es hilft.
Deshalb arbeite ich schrittweise, nachvollziehbar und individuell angepasst. Ziel ist eine Therapie, die wirksam, gut verträglich und alltagstauglich ist.
Mein Behandlungsansatz ist kein starres Schema – sondern ein gewachsener und erprobter Weg, der sich aus therapeutischer Beobachtung, kontinuierlicher Weiterbildung und dem Feedback meiner Patientinnen über Jahre weiterentwickelt hat.
Sichtbar wird dieser Ansatz in jedem einzelnen Termin – und in dem, was Sie mit nach Hause nehmen: Ihr persönliches Modulheft.
Ihr persönliches Modulheft
Kein Diätplan, den Sie einfach befolgen – sondern ein Arbeitsbuch, das Sie zur Expertin für Ihren eigenen Körper macht. Pro Termin ein Modul, 15 bis 20 Seiten, persönlich auf Ihre aktuelle Phase abgestimmt.
Was Ihr Modulheft enthält:
- Ernährungswissen – nicht als Diät, sondern als Lernprozess: Welche Lebensmittel tun Ihrem Darm gut? Was löst Beschwerden aus – und warum? Praktische Tipps, wie gesundes Kochen wirklich in den Alltag passt
- Stressmanagement & Resilienz – Vagus-Training, Atemübungen, Techniken zur Stressreduktion und Abgrenzung, Work-Life-Balance
- Körperliche Übungen – gezielt für einen gesunden, entspannten Darm
- Create Habits – Unterstützung dabei, neue Gewohnheiten für Körper, Geist und Seele dauerhaft zu etablieren
- Notizfelder & Reflexionsaufgaben – damit das Heft durch Sie persönlich wird
Das Modulheft gibt Ihnen den Rahmen – Sie füllen ihn mit Ihren eigenen Erfahrungen. Denn das eigentliche Ziel ist nicht, einen Plan zu befolgen, sondern zu verstehen, was Ihr Körper wirklich braucht. Diese Antworten kann ich Ihnen nicht alleine geben – sie entstehen im Dialog zwischen Ihren Beobachtungen und meiner Erfahrung.
Die Module bauen aufeinander auf. Am Ende haben Sie nicht nur einen gesünderen Darm – sondern ein echtes Verständnis für Ihren Körper. Für immer.
WARUM IST EINE GANZHEITLICHE THERAPIE BEI IMO SINNVOLL?
Eine IMO entsteht selten isoliert im Darm. Vielmehr ist sie Ausdruck eines Zusammenspiels verschiedener Systeme im Körper.
Immunsystem & Darm
Das Immunsystem spielt eine zentrale Rolle bei Autoimmunprozessen, und der Darm ist ein großer Teil des Immunsystems.
Schilddrüse & Darm
Die Schilddrüse ist für die Verdauungsleistung sehr wichtig, sie beeinflusst Magensäure- und Gallensaureproduktion.
Nebennieren & Darm
Das Stresssystem reguliert die Anpassung an Belastungen und kann bei Dysbalancen die Verdauungsfunktion erheblich beeinflussen.
Häufige Fragen zu IMO
IMO steht für „Intestinal Methane Overgrowth“. Dabei bilden bestimmte Mikroorganismen vermehrt Methangas im Darm, das die Darmbewegung verlangsamen und Beschwerden wie Verstopfung, Blähbauch und Druckgefühl verstärken kann.
Bei SIBO handelt es sich um eine bakterielle Fehlbesiedlung mit häufigem Durchfall und Wasserstoffbildung, bei IMO um vermehrte Methanbildung mit häufig Verstopfung und verlangsamter Verdauung. Beides kann gemeinsam auftreten.
Unter anderem Verstopfung, starker Blähbauch, Druck- und Völlegefühl, Gasbildung, Bauchschmerzen, Müdigkeit oder Brainfog – nicht jeder Mensch entwickelt dabei dieselben Beschwerden.
Unter anderem mit Atemtests auf Methan und Wasserstoff, funktioneller Stuhldiagnostik, Mikrobiomanalyse, Ernährungsanalyse und Laboranalysen.
Methangas kann die natürliche Darmbewegung beeinflussen, wodurch die Verdauung träger wird und Nahrung langsamer weitertransportiert wird.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie Beschwerden mit dem Darm haben, lohnt sich eine genauere Betrachtung. Bei mir stehen Sie im Mittelpunkt – gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem neuen Weg.
oder rufen Sie mich an: 089 99162033 · 0176 20015335